[Rezension] Fitzek, Sebastian - Acht Nacht

Samstag, 22. April 2017


Sebastian Fitzek - Acht Nacht

 | ISBN: 978-3-426-52108-3 | Seiten: 416 | Erscheinungsdatum: 14. März 2017 | Verlag: Knaur TB |Format: Klappenbroschüre | Preis: 12,99€



Kurzbeschreibung

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Quelle: DroemerKnaur

Autor

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Quelle: DroemerKnaur
 
Meine Meinung

"Acht Nacht" bzw. Sebastian Fitzek sind zwei Dinge, die bisher nie in mein Beuteschema gefallen sind. Dank einer kleine Leserunde mit den Mädels meines Bücherstammtisches kam ich nun in den Genuss dieses Autors. Aber letztendlich bin ich von diesem Buch so ziemlich enttäuscht.

Den Inhalt möchte ich jetzt nicht großartig wiedergeben, da dieser mit dem Klappentext schon sehr gut dargestellt wird. Das Thema, welches in dieser Geschichte aufgegriffen wird, ist hochaktuell und bei dem ganzen Medienboom heutzutage eine tolle Idee, diese mal fiktiv weiterzuspinnen. Man selber mag sich vielleicht gar nicht vorstellen können, wie es ist, wenn man plötzlich der Gejagte einer mediengeilen Masse ist, die aus reiner Profitgier bereit ist, einen Menschen umzubringen. Ist man selber bereit für 10 Millionen Euro einen Menschen zu töten? Bist DU bereit dazu?
Und wer steckt überhaupt hinter dieser ganzen Sache? Das alles sind die Fragen, die während des Lesens aufkamen und auf die man unbedingt eine Antwort haben will.

Man könnte meinen, das ein bekannter Autor wie Sebastian Fitzek, diese Atmosphäre und Spannung 1a an den Mann bringen könnte. "Acht Nacht" war mein erstes Buch des Autors und ich ging dementsprechend mit hohen Erwartungen an sein neuestes Werk. Aber für mich war dieses Buch alles aber nicht spannend.

Schon von Anfang an konnte mich der Autor so gar nicht für sich gewinnen. Der Handlungsaufbau ist in meinen Augen nicht gelungen und auch den Spannungsbögen vermisste ich. Denn dieser war mal gar nicht vorhanden. Auch die Protagonisten waren nicht mein Fall. Dementspechend hatte ich meine Schwierigkeiten das Buch überhaupt beenden zu wollen. Ich habe es nebenher als Hörbuch gehört. Einfach um schneller durch zu sein - es hinter mir zu haben.

Fitzeks Schreibstil ist schon sehr umschweifend. Man muss das wohl mögen und seine Fans tun dies mit alle Mal. Aber mir war es einfach zu viel. Es war für mich einfach zu viel BlaBla mit wenig Sinn für die Handlung. Ich frage mich oft: Was erzählst du da? Das will ich jetzt gar nicht wissen.
Aber naja.... Ich nehme an, dass viele diese Art zu schreiben an Fitzek toll finden. Für mich war es jetzt leider nichts.
Fazit

Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek wird wohl auch erstmal mein letztes sein. Mit "Acht Nacht" konnte mich der bekannte Bestseller-Autor überhaupt nicht für sich gewinnen. Mir fehlte es an allem und vor allen Dingen an Sinn und Spannung. Sein weitschweifender Schreibstil langweilte mich und trug eher dazu bei, das Buch beiseite zu legen, weil ich so gar nicht weiterkam. Schade!


Kommentare:

  1. Ich kann mit Fitzek auch nicht wirklich warm werden. Ich habe zwar einige Bücher von ihm gelesen, die ich auch halbwegs spannend fand (mein Favorit war Das Amokspiel), finde aber, er wiederholt sich doch ziemlich. Und meistens ist die Auflösung dann an den Haaren herbeigezogen.

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    1. Hey,

      es war ja mein erstes Buch und ich denke, dass irgendwann einmal noch eines seiner Anfangswerke lesen werde. Nur kann dies jetzt ziemlich lange dauern*lach* Ich habe mich allerding wirklich gefragt, was alle so toll an seinen Büchern finden. :-/

      Liebe Grüße und Danke, dass du hier warst.
      Caro

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  2. Hey :)

    Ich habe seine ersten Bücher noch gemocht. Und dann hatte ich irgendwann das Gefühl, er hat sein Pulver jetzt verschossen. Jetzt habe ich nach sicher zehn Jahren Fitzek-Absenz "AchtNacht" gehört (Das Thema klang ja doch ganz spannend) - und war nur mäßig begeistert. Nicht dass es schlecht geschrieben wäre oder so, aber der Funke konnte bei mir nicht so wirklich zünden. Auf mich wirkte das Buch sehr, sehr routiniert - und irgendwo dazwischen ist für mich der echte Thrill dann wohl verloren gegangen ...

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Hallo Ascari,
      mir ging es ähnlich wie dir. Der Funke wollte einfach nicht überspringen und ich konnte mit den Protas überhaupt nichts anfangen.
      Vielleicht sollte ich mal eines der ersten Bücher von Fitzek lesen. Irgendwas muss der Autor ja haben, wenn er so eine große Fangemeinde hat.

      Liebe Grüße und Danke für deinen Besuch
      Caro

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    2. Seinen Erstling "Die Therapie" findest du bestimmt irgendwo :). "Das Amokspiel" hat mir damals aber auch gut gefallen.

      Liebe Grüße
      Ascari

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